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Online-Ausstellung

des Kunst Leistungskurses des
Gymnasiums Syke

Online-Ausstellung

des Kunst Leistungskurses des
Gymnasiums Syke

Erkunden Sie unsere Galerie mit Werken aus
drei Semestern zu verschiedenen Themen.

Kursfoto als Fotocollage gestaltet von Jonas Seifert
(in Anlehnung an David Bailly, Selbstbildnis mit
Vanitasstillleben, 1651)

1. Semester

Sehr geehrte Besucherin, sehr geehrter Besucher,

herzlich willkommen zur ersten Online-Ausstellung auf der Internetseite der Kreissparkasse Syke! „Kunst braucht Öffentlichkeit“ – deswegen stellen wir seit vielen Jahren die Werke der Künstlerinnen und Künstler des Gymnasiums Syke in unseren Räumen am Mühlendamm aus. In einer großen Vernissage haben die jungen Talente die Besucher durch drei Semester Kunst Leistungskurs geführt und ihre eigenen Arbeiten erläutert. All das geht gerade nicht. Doch das, was stattdessen geht, wollen wir auch tun. Darum haben wir in Zusammenarbeit mit den Schülerinnen und Schülern und ihrem Lehrer, Herrn Matthias Radeck, diese Galerie als Online-Ausstellung zusammengestellt. Wir wünschen viel Freude beim Betrachten dieser Seiten. Bleiben Sie gesund!

Olaf Meyer-Runnebohm,
Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Syke

Arbeiten aus drei Semestern

1.  Semester: 

Zeitdimensionen in Bildern

Angefangen mit der berühmten Malerei „Vanitasstillleben“ von Pieter Claesz aus dem Jahre 1630, haben wir uns durch die Epoche des Barocks leiten lassen bis hin zu David Bailly und seinem „Selbstportrait mit Vanitasstillleben“ aus dem Jahre 1651, welches uns die Inspiration für unser Kursbild brachte. Geprägt durch den 30-jährigen Krieg, wurde den Menschen die Nichtigkeit irdischen Lebens bewusst. Die Epoche wurde von barocktypischen Motiven bestimmt, wie „carpe diem“ und „memento mori“, was so viel bedeutet wie „Nutze den Tag“ und „Gedenke des Todes“. Den Menschen wurde bewusst, dass sich der Tod unter noch so großer Pracht und Herrlichkeit nicht verbergen ließ. In diesem Zusammenhang entstand unsere Fotoserie, in der wir den Vanitasgedanken visualisierten. Ebenso haben wir uns von den Stillleben inspirieren lassen und so ganz eigene Kompositionen unabhängig von der Epoche des Barocks gestaltet.

In der letzten Phase dieses Halbjahres beschäftigten wir uns mit Oskar Kokoschka, der 1962 in expressionistischem Stil in seinem Stillleben die Sturmflut von Hamburg aufgriff. Mit seinem Werk verarbeitete er all das Leid und den Schrecken, den er erfuhr. In der Ausstellung finden Sie einige unserer Studien zu diesem Werk. Das prozessbetonte abstrahierte und abstrakte Malen wurde mit dem Werk „Rofos“ von Emil Schumacher abgeschlossen. Dies haben wir mit Acrylfarben, Gips, Leim, Kleber oder auch Sand gestalterisch nachempfunden.

Aufgaben des ersten Semesters

Stillleben - Grafitstiftzeichnungen

Fotoserie Vanitas

Abstrahierte und abstrakte Malereien

Zu Kokoschka

Ergebnisse einer praktischen Klausur

2. Semester

2. Semester:

,,Die Stadt als Lebensraum“

Während des 2. Kurshalbjahres beschäftigten wir uns mit dem Wandel der Wahrnehmung und Darstellung des städtischen Raumes. Von den Idealen der Stadt- und Raumgestaltung im 15. Jahrhundert bis hin zu modernen öffentlichen Plätzen in der Gegenwart lernten wir verschiedenste Aspekte der Architektur kennen. In Bezug auf die Renaissance übten wir mit Feder und Tusche zu zeichnen und fertigten Arbeiten eines typischen Innenhofes im Stil der Renaissance an.

Später untersuchten wir diverse Stadtplätze, entwarfen Ideen für die Umgestaltung eines Syke Platzes und setzten diese mit dem Bau eines Modells um.

Lesen Sie hier die Berichterstattung über die Modelle der Syker Stadtplätze:
Kreiszeitung vom 09.11.2020
Weser Kurier vom 10.11.2020

Aufgaben des zweiten Semesters

Kubische Architekturen

Renaissancearchitektur; Lavierungen

3. Semester

3. Semester:

Typografie und typisierte Figuren in Filmplakat und Filmtitelsequenz

Im 3. Semester hat sich unser Kunst-LK hauptsächlich mit der Wirkungsweise von Filmplakaten beschäftigt. Über die verschiedenen Plakattypen hinaus haben wir anhand der Typografie, dem Schriftteil des Plakates und des Bildteils Rückschlüsse auf den Filminhalt gezogen. Inspiriert von Saul Bass und Hans Hillmann, zwei der wichtigsten „Title-Design-Künstler“ der 60er-Jahre, die es durch starke Reduktion geschafft hatten den Filminhalt pointiert darzustellen, wurden auch wir aktiv, übten uns in „Typogrammen“ und versuchten abstrahierte Menschendarstellungen mit einer gestalteten Typografie in Verbindung zu setzen. Mittels einer reduzierten Farbgebung, dem Spiel mit Form, Muster und Komposition haben wir die gelernten Techniken praktisch angewendet.

Zudem fertigten wir spontane, schnelle 15-Minuten-Bleistiftskizzen zu dem Kurzfilm „Brand“ (Deutschland, 2019) von Jan Koester und Alexander Lahl an.

Aufgaben des dritten Semesters

Typogramme

Plakat-Kompositionsübungen mit abstrahierten Figuren

Kurzfilm Brand; 
15 Minuten Skizzen

Tyografisches Plakat mit abstrahierter Menschendarstellung

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